home  about stallions mares arabo-karabagh for sale contact

impressum feedback guestbook home

 
 

Karabaghhorses Scholian - Germany

 

 

home

Tülay, *2007


 

 
       Goldene Pferde aus Aserbaidschan - golden horses out of Azerbaijan  
zur Rasse:
Karabakh-Pferde sind für Eurasien das, was Arabische Vollblüter für Europa sind: sie veredeln die regionalen Rassen. Karabakhblut fließt nicht nur im Donpferd, sondern genauso auch in den Dillbosspferden, den Orlowtrabern, den Streletzker Arabern, den Kabardinern, Terskern, und natürlich auch über die Don auch in den Budjonnys.
Die karabakhische Rasse des 19. Jahrhunderts war wie jede andere nicht einheitlich. Ihre Wurzeln entstammten persischen, arabischen und turkmenischen Pferden. Demzufolge gab es turkmenische, arabische und persische "Linien", die sich unterschiedlich vererbten.

Über die Ausdauer und Schönheit der Karabakhen erzählen volkstümliche Erzählungen aserbaidschanischer Dichter: Bekannt in der westlichen Welt ist zum Beispiel das Werk von Kurban Said: "Ali und Nino", in der folgendes zu finden ist: "Ein Pferd mit schmalem, kleinem Kopf, hochmütigen Augen, schlankem Rumpf und den Beinen einer Balletttänzerin stand vor mir, rotgolden schimmerte sein Fell in den schrägen Strahlen der Sonne...."
Auch andere Autoren berichten über das Karabakhpferd; wie zum Beispiel Graf Marian Hutten-Czapski in seinem Werk "Geschichte des Pferdes", Simonov / von Moerder in ihrem Buch: "Russische Pferde" oder Carl Freytag in "Russlands Pferderacen"
 
 
 

stallions

Inturist, *1985

Serko, *2010

Sagh-ol, *2013

Shahin, *2014

 

        

 
    Karabaghpferde -  in Westeuropa   
 

Als private Züchterin in Deutschland und wohl auch die Initiatorin der IG Karabagh möchte ich gerne zum Erhalt der originalen Karabaghpferde beitragen, soweit es in meiner Macht steht. Daher bemühe ich mich um die Zucht von Pferden mit größtmöglichem Anteil an "altem, originalen Karabaghblut". Leider sind hier in Westeuropa die Möglichkeiten sehr eingeschränkt, da eine Einfuhr von Pferden oder Gefriersperma aus Aserbaidschan wegen der aktuellen Gesetzeslage (2014) der EU nicht möglich ist.
Ausgehend von 7 originalen Karabaghpferden aus Aserbaidschan, die in Westeuropa in der Zucht eingesetzt werden und wurden, ist es nicht leicht, eine einigermaßen solide Zuchtbasis zu erstellen, ohne zu viel Araber einzukreuzen, bzw. in eine hochgradige Inzucht zu kommen. Von diesen 7 Pferden waren, bzw. sind 6 Hengste und eine Stute, was die Sachlage weiter verschärft. Die Pferde, die heute noch in der Zucht sind, bzw. sein könnten, weil ja nicht jede/r Stutenbesitzer auch gleichzeitig ein /e Züchter/in ist, sind mit dem zugehörigen Pedigree auf der Webadresse
www.karabagh.info unter dem Menü Karabaghen in Europa zu finden.

Erschwerend kommt hinzu, dass nicht nur wenige Originalpferde der Zucht zur Verfügung stehen, sondern diese zum Teil auch noch stark miteinander verwandt sind:

 
 
mares
 
Taiga, *1991
Sirli, *2006
Troll-Kossack ox, *2001
Sheki, *2013
Iswestija, *1998
 
 
  Gedanken zur Zucht

Wenn wir weiter züchten wollen, kommen wir in arge Bedrängnis mit entweder einem hohen Inzuchtkoeffizient, oder mit einem hohen Araberanteil, der schon jetzt die eigentliche Grenze (75%) bei einigen Pferden überschreitet. Da wir keine Araber züchten wollen, uns aber dieser Rasse zwangsläufig immer mehr annähern, scheint es geboten, einen vielleicht unkonventionellen, aber auch in Aserbaidschan bereits angewandten Weg zu beschreiten: Einkreuzen von Fremdblut.

Das Stutbuch der Karabaghen ist   N I C H T  geschlossen. Leider haben wir hier in Westeuropa auch von den in Az eingekreuzten und sicher den Karabaghen näher stehenden Rassen (Deliboss oder Quba) keine Exemplare “vorrätig”.  Zudem fand ich in Südtirol eine Stute, die aus meiner Sicht einen hohen Anteil des genetischen Pools eines Karabaghhengstes “Piston” aufwies, als so wertvoll für eine Weiterzucht, dass ich nach einigen Überlegungen zu dem Entschluss kam, dass diese genetische “Auffrischung” in unserem schmalen Genpool nach einigen Generationen (nach 6 Generationen ist von dem Fremdblut nur noch ein 1/2^6 = 1/64) Anteil vorhanden, der dann kaum noch nachzuweisen ist) besonders wichtig sei, da dieser Hengst mit keinem der anderen verwandt war, aber leider zu diesem Zeitpunkt nicht mehr existierte.

Karabaghpferde, die den 75%-Araberanteil bereits überschritten haben sollten m. E. nicht weiter mit Vollblutarabern gekreuzt werden, da dies dazu führt, diese Pferde der Rasse Araber mehr anzunähern, als dies gut tut, zumal der Araber als ein Flachland-Steppen- / Wüstenpferd gezüchtet wurde, der Karabagh hingegen ein trittsicheres, wendiges, Gebirgsreitpferd war und auch bleiben sollte.

In aller Kürze sollten Sie jedoch folgendes wissen: Sowohl Karabaghen als auch Dillbossen gibt es seit mehr als 1500 Jahren. Sie waren für  Eurasien das, was die Araber für Europa sind. Sollten Sie diese Rassen nicht kennen, dann besuchen sie die Internetseiten der IG Karabagh Westeuropa http://www.karabagh.info.

 

           

 
 
for sale

 

Serko, *2010, Karabaghengst, gekört 2013 HB1 beim Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen, hellgoldfuchs, Stm (2013) 151 cm, angeritten, verlade- und schmiedefromm, möglichst nur in Züchterhände, aufgewachsen in Hengstherde und Offenstall, sehr sozial, abzugeben wegen Verwandtschaft mit Mutter Sirli und genügend Hengstnachwuchs. Standort ab Oktober: Erbach, Odw., VHB: 6500 Euro

Nachfragen unter Tel.: 01520 980 6209 oder email v.s@ig.karabagh.de 

 
 
        Briger, *2007, Achal-Tekkiner,  reinrassig, registriert bei VNIIK, Ryazan
        gekört 2013 HB1 beim Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen, 
        goldbraun, Stm. (2013) 160 cm, geritten, bereits erfolgreich gedeckt, Offenstallhaltung ganzjährig, mit Stute zusammen.

        Standort zur Zeit Ginsheim-Gustavsburg / VHB 8.000 Euro

 
 
contact
Ginsheim - Altrhein -
 Verena Scholian - Vogelsbergweg 11 - D-65462 Ginsheim-Gustavsburg

 Tel.: +409 (0)1520 980 6209 oder email v.s@ig.karabagh.de 

 
 
 
 
© 2014 by V.Scholian • v@scholian.de           

 

 
     
 
 
© 2014 by V.Scholian • v@scholian.de